CMSystemvergleich: Typo3 - Drupal - Joomla

Diese drei Opensource (also frei verfügbaren) CSM-Systems sind wohl die derzeit gebräuchlichsten. Es lohnt, vor der Entscheidung für den Einsatz des einen oder anderen, einen Vergleich anzustellen. Ein Systemwechsel bedeutet immer einen doppelten Einsatz an Zeit und vieler anderer Ressourcen.

TYPO3 linkverweis
Entwickelt in Dänemark, hat sich TYPO3 speziell und fast ausschließlich in Deutschland zum populärsten Redaktionssystem insbesondere bei größeren Firmen entwickelt. TYPO3 ist in anderen Ländern, z.B. den USA, bei weitem nicht so bekannt - geschweige denn beliebt - wie in Deutschland.
TYPO3 hat die wohl beste Rechteverwaltung aller CMS am Markt. Für eine große Website mit vielen unterschiedlichen Anwendungen, die von vielen Redakteuren mit sehr unterschiedlichen Rechten betreut wird, und bei der die einzelnen Anwendungen von Besuchern eher spärlich genutzt werden - sprich: für typische Corporate Websites - ist TYPO3 möglicherweise die beste Wahl.

Typo3 eilt der Ruf enormer Komplexität voraus. Es ist erkennbar der Versuch, den "großen Wurf" zu landen, bzw. die eierlegende Wollmichsau.

Drupal linkverweis
Dieses Systems ist gewissermaßen der internationale Gegenspieler von TYPO3, mit dem Schwerpunkt auf Community-Bildung (Web 2.0, Soziale Netzwerke) während TYPO3 eher bei sehr klassischen Websites zu Hause ist. IBM hat 2006 nach einem Vergleich mit TYPO3, Mambo (Abspaltung davon heisst Joomla, siehe unten), Ruby on Rails und Wordpress, Drupal als Open Source Webentwicklungstool der Wahl ausgezeichnet und empfohlen. An TYPO3 wurde die mangelnde Orientierung an modernen Webstandards wie CSS und XHTML sowie die überbordende Komplexität bemängelt. (siehe weiterführenden Link).

Drupal eignet sich gut, um Web 2.0-artige Websites zu erstellen, bei denen jeder mit jedem interagiert und kommuniziert.

Joomla linkverweis
ist eine Abspaltung des weiter oben im IBM-Vergleich erwähnten Mambo. Joomla hat eine große, internationale Nutzergemeinde und ist recht beliebt, was wir vor allem auf die große Anzahl fertiger Designvorlagen (Templates) zurückführen. Es gibt mehr als 1000 Templates für Joomla. Joomla ist damit neben Wordpress das wohl am besten mit Templates bestückte System.

Joomla's Aufbau, die Template-Erstellung und der Admin-Bereich erschienen uns als zu unübersichtlich. Es gibt sehr viele Module, deren Qualität aber keineswegs immer sichergestellt ist. Joomla ist bei weitem nicht so einfach zu bedienen wie CMS Made Simple.

Fazit

Drupal für Communities, Typo3 für 3 für mittlere bis größere, eher klassische Websites, Joomla für kleinere bis mittlere Websites, bei den es besonders auf einfache Bedienung auf der Redakteursseite ankommt.

weiterführende Links:
- google Trends linsverweis
- IBM-Vergleich linkverweis
- Web 2.0 linkverweis