Eine Domain (Mehrzahl „Domains“) identifiziert einen Computer im Internet und ist unter anderem Bestandteil der URL
einer Webseite.
Beispiel: http://www.muster.de/index.html
- index.html = das Dokument
- .de = Art der Organisation (z.B.: .com, .org), bzw. für das Land, in dem der Host-Computer beheimatet ist
- muster = Subdomain der Domain .de, also der Bezug zum Host-Computer, dem Server, auf dem das Dokument liegt
- www = Subdomain des Servers 'muster'
- http = das Übertragungsprotokoll (also die Art der Übertragung)
Worin besteht nun der Unterschied eines Domain-Namens zu einer IP-Adresse
?
Die IP-Adresse besteht aus einer langen Zahlenfolge (z.B. 155.40.200.45), die sich niemand merken kann. Deshalb werden Domain-Namen eingesetzt (der Spitzname der IP-Adresse).
Wird ein Dokument unter einem Domain-Namen angefragt oder verschickt, wird dieser zunächst in die IP-Adresse (auf Internet-Computern, den domain-name-server, DNS, heißen) aufgelöst, um für alle Rechner verständlich und erkennbar zu werden.
Ein Beispiel ist die Postleitzahl, die einer Stadt in der Adresse eines Briefes zugeordnet ist. Wird sie vergessen, oder kentn der Absender sie nicht, ordnet sie ggf. die Post zu, denn das Zustellverfahren findet nicht über den Namen der Stadt, sondern die Postleitzahl statt.