Hosting

Als >Hosting< wird die Speicherung von Inhalten bei, bzw. durch einen Anbieter von Internetdiensten (ISP = Internet Service Provider), bezeichnet. Dies können sein:

  • das Domain-Hosting, also die Registrierung und Anbieten einer Domain, deren Registrierung und meist zusätzlich der Betrieb von Domains innerhalb des Domain Name Systems.
  • das Server-Hosting, also das direkte Anbieten von Inhalten, Applikationen und Servern, der Betrieb von virtuellen und dedizierten Servern, optional mit Zusatzleistungen wie Wartung und Datensicherung.

Bei der Auswahl von Anbietern achten viele Interessenten nur auf den Preis und vergessen hierbei die Leistungen zu berücksichtigen, auf die es im Notfall ankommt. Gerade im geschäftlichen Bereich sind garantierte Reaktionszeiten, Verfügbarkeit der Systeme und Flexibilität wichtig, die von den Discountern oft nicht erbracht werden)

  • das Webhosting bezeichnet die Unterbringung (Hosting) von Webseiten auf einem Webserver eines Internetdienstanbieters.
    Der Webhoster genannte Provider stellt, üblicherweise gegen Bezahlung, Ressourcen zur Verfügung: insbesondere Bereitstellung und Betrieb von Webservern und deren Netzwerkanbindung.

Der Leistungsumfang von Webhosting-Angeboten variiert erheblich! Die Angebote beginnen mit einer einfachen Webpräsenz über Server mit Skriptsprachenunterstützung (z. B. CGI, PHP) und Datenbank-Backend (z. B. MySQL mit PHPMyAdmin) bis hin zu Paketen, die ein Web-Content-Management-System beinhalten, Monitoring, Datensicherung, statistischen Auswertungen, Lastverteilung oder Hochverfügbarkeit.

  • Mail Hosting ist das Zur-Verfügung-stellen von Mail-Domain(s) auf vom Provider betriebenen Servern, optional kann dies auch die Filterung (z. B. Spam- und Virenschutz) und ein Webinterface zur Verwaltung kundeneigener Accounts beinhalten.
  • das Housing (engl.Unterkunft) oder Colocation, Serverhousing bezeichnet die Dienstleistung eines Anbieters, der seinen Kunden ein Rechenzentrum für deren Servercomputer zur Verfügung stellt; es umfasst in der Regel Serverschränke oder zumindest Raumanteile darin, unterbrechungsfreie Stromversorgung, redundante Klimaanlagen, Zutrittskontrolle, Alarmanlage sowie Anbindung ans Internet.
    Unter einer Colocation versteht man den angemieteten Raum oder Platz in einem Rechenzentrum, um dort eigene Server unterzubringen und dort zu betreiben. Kleinere Provider mieten auch oft Platz bei anderen Providern, den sie als Colocation (engl. zusätzlicher Ort) auch weitervermieten.
  • der Content-Provider verfasst oder erzeugt Inhalte, also eigene redaktionelle Beiträge und Inhalte und stellt sie zur Verfügung, bzw. ein entsprechendes Programm (CMS) auf Mietbasis.

Vorteil dieser Möglichkeit ist es, dass der Nutzer ein CMS nutzen kann und sich nicht um einen eigenen Server kümmern muss (Supportaufwand).
Die Abhängigkeit von dem Hosting besteht darin, dass die Inhalte nur so lange zur Verfügung stehen, solange die Vertragsbeziehung mit dem Anbieter besteht. Gute Content-Provider stellen nicht nur starr vorgefertigte Templates zur Verfügung, sondern können zu jeder Seite individuelle Anpassungen vornehmen, und diese sind zu jeder Zeit erweiterbar.

  • der Anwendungs-Anbieter (Application Service Provider) stellt Kunden spezifische Anwendungen im Internet zur Verfügung.